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CDU plant 100-Millionen Euro-Zukunftsprogramm Kreis Segeberg 95.0

CDU plant 100-Millionen Euro-Zukunftsprogramm Kreis Segeberg 95.0

CDU plant 100-Millionen Euro-Zukunftsprogramm Kreis Segeberg 95.0

Video Clip der BertelsmannStiftung

Strenglin – Die CDU Fraktion wird eine Senkung der Kreisumlage und ein langfristiges 100 Millionen-Euro-Zukunftsprogramm unter dem Titel  „Kreis Segeberg 95.0“ im Segeberger Kreistag  beantragen. Das ist der einstimmige  Beschluss nach einer zweitägigen Klausurtagung  in der „Strengliner Mühle“ für eine gemeinsame Zukunftsgestaltung im Zusammenwirken mit den 95 Gemeinden.  Ein Arbeitskreis wird das Programm und die Umsetzung vorbereiten. Dem Team gehört der CDU-Kreisvorsitzende Gero Storjohann an.  Der Bundestagsabgeordnete  hat für das Projekt die Unterstützung der Kreis CDU zugesagt.

Zum Ziel einer  zukünftigen „Landschaft mit Kompetenz“  gehören für die  Christdemokraten unter anderem der Aufbau und Betrieb eines flächendeckenden E-Tankstellen-Netzes, der komplette Lückenschluss eines Telekommunikationsnetz mit sehr hohen Datenübertragungsraten,  flächendeckendes freies WLAN in allen Orten des Kreises als Modellregion und gemeindeverbindende schnelle Radwegerouten. Die Ziele sollen in einem langfristigen Pakt des Kreises mit seinen Gemeinden erreicht werden.

Weitere Informationen beim CDU-Fraktionsvorsitzenden
Kurt Barkowsky
Telefon: 04191-954219
Kurt.Barkowsky@web.de

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Gero Storjohann auf Landesschülertagung in Bad Segeberg

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Rede von Gero Storjohann auf der Landesschülertagung der Schüler Union Schleswig-Holstein in der Jugendherberge in Bad Segeberg.

Rede von Gero Storjohann auf der Landesschülertagung der Schüler Union Schleswig-Holstein in der Jugendherberge in Bad Segeberg.

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Gero Storjohann beim Wahlkampftalk mit den Junge Union Landtagskandidaten: Tobias Loose (Junge Union Landesvorsitzender), Ole-Christopher Plambeck (Segebergs Junge Union Kreisvorsitzender), Lukas Kilian (Kreistagsabgeordneter und Direktkandidat für den Wahlkreis Stormarn-Süd und der Schüler Union Landesvorsitzende Felix Siegmon am letzten Tag seiner Amtszeit.

GST-SU-WEBBad Segeberg – Das höchste Beschlussgremium der Schüler Union Schleswig-Holstein, die Landesschülertagung tagte unlängst in der Jugendherberge Bad Segeberg. An den Diskussionsrunden nahmen   der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der CDU Ingbert Liebing MdB, der CDU Kreisvorsitzende Gero Storjohann MdB und die Junge Union Landtagskandidaten teil.

Im zweiten Sitzungsteil wurde dann ein neuer Landesvorstand gewählt Herzliche Glückwünsche gehen an Finn C. Wandhoff für die Wahl zum neuen Landesvorsitzenden, an Anna Zimmermann und Lennard Höger zur Wahl der stellvertretenden Landesvorsitzenden, an Leon Schwark zur Wahl des Landesgeschäftsführers, an Niklas Deckmann zur Wahl zum Schatzmeister, sowie an Lara Schöning, Marvin Becker, Laurids Hempel und Julius Körner zur Wahl der Beisitzer. Außerdem wurde Julius Körner einstimmig für das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Schüler Union nominiert.

Die Landesschülertagung 2016 stand ganz unter dem Zeichen „Bildungsgerechtigkeit statt Ideologie“, weshalb der Leitantrag eben jenes Thema behandelte. Drei weitere Sachanträge zu den Themen Dorfschulen, Gemeinschaftsschulen und Unterrichtsausfall wurden ebenfalls diskutiert. Einstimmig wurden der Leitantrag sowie die Sachanträge von den Delegierten angenommen. Lange diskutierten die Delegierten und Gäste miteinander über das Thema des Unterrichtsausfalls an Schleswig-Holsteins Schulen. Dieser Unterrichtsausfall hat eine Form angenommen, die die Schüler Union Schleswig-Holstein nicht länger duldet. Aus diesem Grund wurde der Sachantrag zum Thema Unterrichtsausfall in abgewandelter Form als „Bad Segeberger Erklärung“ von den Delegierten verabschiedet.

Die Schüler Union Schleswig-Holstein fordert mit dieser Erklärung klare Angaben zu den ausfallenden Unterrichtsstunden und macht erneut auf den zunehmenden Lehrermangel und den daraus resultierenden Unterrichtsausfall aufmerksam. Häufig wird dieser mit sogenannten EVA-Stunden aufgefüllt. Diese EVA-Stunden verzerren dann die Statistiken über die Zahlen des Unterrichtsausfalls. Die Schüler Union Schleswig-Holstein hält dieses Modell des EVA-Unterrichts für ineffizient und nicht förderlich im Hinblick auf das voranschreitende Zentralabitur.

Der neue Landesvorsitzende Finn C. Wandhoff äußerte sich folgendermaßen zur „Bad Segeberger Erklärung“:
„Ich blicke auf eine Erfolgreiche zweitägige Landesschülertagung zurück, auf der wir Inhaltlich sehr starke Arbeit geleistet haben. Die „Bad Segeberger Erklärung“ zur Unterrichtsversorgung ist neben dem Leitantrag Hauptergebnis der Tagung und greift ein altes und trotzdem noch hochaktuelles Thema auf. Allein laut offiziellen Angaben des Bildungsministeriums liegt der Unterrichtsausfall in Schleswig-Holstein bei etwas mehr als 10%; die Realität jedoch sieht noch schlimmer aus. Das Problem: Das Bildungsministerium nutzt das so genannte Modell des eigenverantwortlichen Arbeitens (EVA) aus, um Unterrichtsausfälle zu vertuschen und für die Statistik unsichtbar zu machen. Dieses Vorgehen ist Betrug an den Schülern und auch an sich selbst; man kann sich nunmal nicht vor der Wahrheit verstecken. Die Schüler Union Schleswig-Holstein fordert, Unterrichtsausfall klar zu benennen und durch eine 110%ige Lehrerversorgung zu kompensieren, nicht durch die EVA-Lüge.“

Die stellv. Landesvorsitzende und Verfasserin der Erklärung, Anna Zimmermann ergänzt:
„Schülerinnen und Schüler müssen auf die Abiturprüfungen verantwortungsvoll und gerecht vorbereitet werden. Im Leitantrag fordert die Schüler Union Schleswig-Holstein Bildungsgerechtigkeit. Wo ist diese Bildungsgerechtigkeit, wenn der Unterrichtsausfall in Form von EVA weiterhin geduldet wird? Dann gibt es keine Gerechtigkeit. Es gilt, den Schülerinnen und Schülern Schleswig-Holsteins Chancengleichheit mit den Bayrischen und Sächsischen Schülern zu gewährleisten, sodass sie sich auf den Abschluss und das Berufsleben oder Studium genauso effizient vorbereitet sehen.“

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CDU SE TV – Claus Peter Dieck nach letzter Kreistagssitzung mit Kommentar

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Kommentar
von FRANK KNITTERMEIER
im Hamburger Abendblatt / Ausgabe Norderstedter Zeitung

In Zeiten finanzieller Krisen ist es gut, wenn man Freunde hat. Freunde sind der Kreis Segeberg und die ihn finanzierenden Städte und Gemeinden nicht, aber sie sind Partner. Und zwar solche, das zeigt sich jetzt, die sich tatsächlich aufeinander verlassen können.

In einer Krise, von deren Existenz vor einem Jahr noch niemand etwasahnen konnte, verzichtet der Kreis auf Geld, das ihm ohne Weiteres zugestanden hätte. Die Kreisumlage wird nicht erhöht. Und das ist gut so: An allen Ecken und Enden wird spitz gerechnet, um die Gemeinschaftsaufgabe zu bewältigen.

Es handelt sich im Kreis Segeberg um eine pekuniäre Krise, nicht um eine menschliche. Viele freiwillige Helfer arbeiten Hand in Hand, um den

Flüchtlingen Hilfe zu geben, um ihnen das Ankommen und Einleben zu erleichtern. Da wäre es wenig hilfreich, wenn es zwischen Kreishaus und Rathäusern zum großen Krach gekommen wäre.

Ein Wort zur SPD, deren Fraktionsvorsitzende den Ernst der Lage offenbar unterschätzt und in ihrer Kreistagsrede banale Nebensächlichkeiten in den Vordergrund rückte: Warum, so fragte Edda Lessing, hatten CDU, FDP und Grüne sich auf einen Kreisumlagen- Verzicht festgelegt, obwohl die Anhörung der Städte und Gemeinden noch lief?

Der zweitgrößten Fraktion im Kreistag fehlte es in dieser Debatte an politischer Größe und an Weitblick. Kleinkariert, statt große Linie. In dieser historisch schwierigen Zeit ist politisches Format vonnöten.

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